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Prof. Dr. Heike Bruch im Interview mit ALPHA – Teil 2

Die Corona Krise stellt viele Unternehmen vor neue, ernst zu nehmende Herausforderungen. Dabei kann die Bewältigung der Krise ein Sprungbrett für eine nachhaltige Kulturtransformation sein, was zu einem Wettbewerbsvorteil für Unternehmen werden kann.

Heike Bruch spricht im Interview mit ALPHA über den Aufbau und das Erhalten einer Vertrauenskultur in der aktuellen Situation sowie über Erfolgsfaktoren von neuen Arbeitsformen.

Lesen Sie auch den ersten Teil des Interviews.

Hochleistung im neuen Normal – Teamspirit über gemeinsame Werte hochhalten

Um Spirit und Drive sowie Energie im Team auch über Distanz langfristig zu halten, gilt es, neue Impulse zu setzen und mit dem Team gemeinsame Touchpoints zu finden. Das bewusste Fokussieren auf gemeinsame Werte kann dazu anregen, neue Impulse zu setzen und kreative Routinen zu etablieren. Diese helfen dem Team, auch unter sich verändernden Anforderungen leistungsfähig zu bleiben.

In den nächsten Wochen erhalten Sie in unserer Reihe «Hochleistung im neuen Normal» einen Einblick und Praxistipps in fünf wichtige Werte, die im virtuellen Kontext das Team zur Hochleistung anregen.

  1. HUMOR & POSITIVES MINDSET
  2. NEUGIERDE & KREATIVITÄT
  3. EHRLICHKEIT, VERTRAUEN & DIREKTES FEEDBACK
  4. DISZIPLIN & FOKUS
  5. SICHTBARKEIT

Den ganzen Artikel finden Sie hier: https://lnkd.in/dmgBr8g
Unsere Checkliste zu Teamspirit finden Sie hier: https://lnkd.in/gUbk9pd

Prof. Dr. Heike Bruch im Interview mit ALPHA

Die Krise ist ein Trendverstärker und es besteht die Gefahr, dass sich durch COVID-19 die Schere zwischen progressiven und konservativen Unternehmen in der New Work Transformation weiter verstärkt. Heike Bruch zeigt im Interview mit ALPHA worauf es nun ankommt, damit sich unsere Arbeitswelt grundlegend zum Besseren ändern kann und appelliert an die Führungskräfte zur Stellung der richtigen Weichen.

Slaying the Dragon – Mit geballten Kräften an einem Strang ziehen

Gemeinsam. Stark. Klingt Ihnen das zu abgedroschen? Oder finden Sie, es gilt derzeit mehr denn je? Unabhängig von Ihrer Antwort ist eines sicher: Die Marschrichtung ist vorwärts.

Doch manche fragen zu Recht „wohin“ oder gar „wofür“.
Diese Frage zu beantworten ist kein Leichtes. Doch genau das kann Energien freisetzen und mobilisieren. Wir wissen, dass dort wo gemeinsam Zukunft gestaltet wird, schlagkräftige und dynamische Teams entstehen. Versuchen Sie also ganz bewusst Energien zu kanalisieren, die im Angesicht einer gemeinsamen Bedrohung freigesetzt werden und seien Sie gemeinsam stark:

  1. Machen Sie die Bedrohung oder Herausforderung transparent: Beschönigen Sie nicht
  2. Machen Sie es sich selbst bewusst & Ihrem Team klar: Gemeinsam sind sie stärker
  3. Machen Sie Betroffene zu Beteiligten: Arbeiten Sie partizipativ & in kleinen Schritten
  4. Erhalten Sie die Energie: Setzen Sie auf gemeinsame Werte & zukunftsorientierte Aktivitäten

Und denken Sie daran die Bedrohung irgendwann in eine Chance zu verwandeln. Nach „Slaying the Dragon“ folgt „Winning the Princess“ – nicht nur im Märchen.

Mehr konkrete Tipps gibt’s in unserer Checkliste: https://lnkd.in/grQW_8r

Winning the Princess – Den Blick in die Zukunft richten

In einer Zeit, die durch Unsicherheit und abrupte Veränderungen in unserem gewohnten Umfeld geprägt ist, gerät das grosse Ganze leicht in den Hintergrund. Das Bild der Prinzessin steht für eine attraktive Zukunftsperspektive, die dazu beiträgt, Energien im Team überdauernd zu mobilisieren und auszurichten.

Durch die gemeinsame Entwicklung wird Ideen, wie man gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen kann, bewusst Raum gegeben. Positive Perspektiven und neuer Drive verhindern das Abgleiten in Negativspiralen. Die Teammitglieder werden unter dem für alle erstrebenswerten Ziel trotz der räumlichen Distanz vereint.      

Wie vorgehen?

  1. Gemeinsam im Team ein attraktives Zukunftsbild entwickeln und möglichst konkret formulieren
  2. Beitrag jedes Einzelnen ableiten
  3. Zukunftsbild durch Kommunikation präsent halten
  4. Selbstbewusstsein des Teams durch Fokus auf Stärken und bisherige Erfolge fördern

Wo steht Ihr Team? Der Remote Leadership Check

New Work in der Bewährungsprobe

Die Ergebnisse der HRpepper Management Consultants und energy factory St. Gallen AG Studie sind nun da!

Eines zeigt sich ganz klar: Es wird aktuell nur das Naheliegende umgesetzt, dies kommt jedoch nicht einer wirklichen New Work Transformation gleich. Die Potenziale von New Work zur Krisenbewältigung bleiben von den Top-Führungskräften noch ungenutzt. Positiv ist, dass die Unternehmen, welche bereits zuvor ernsthaft die Weichen für moderne Führung und Kultur gestellt haben, deutlich besser in der Krise voran kommen. Top Führungskräfte haben nun die Chance als Vorbilder für New Work wahrgenommen zu werden und dies zu einer guten Erfahrung zu machen, wenn sie diese Verantwortung sichtbar und glaubwürdig annehmen.

Hier geht es zum ersten Artikel in einer längeren Serie, bleiben Sie dran! https://lnkd.in/dUTA8WK

New Work Interview mit Prof. Dr. Heike Bruch

Heike Bruch bringt Licht ins Dunkel. Was muss gegeben sein, damit Unternehmen den Schritt in New Work erfolgreich meistern und eine gute Erfahrung daraus machen können? Welche Art der Führung braucht es und welche kulturellen Rahmenbedingungen müssen Unternehmen schaffen? Kommen Sie mit auf die New Work Safari der Rüegg-Naegeli AG! Hier geht es zum Interview: https://lnkd.in/gW5u279

Möchten Sie messen, wie ready Sie für die New Work Transformation sind? Wir sind für Sie da: New Work & Digital

„New Work Safari“ mit Heike Bruch

Heike Bruch als Speaker in der Rüegg-Naegeli AG „New Work Safari“
Es wird deutlich, New Work kann nur erfolgreich sein in der Kombination mit der passenden Führung und Kultur. Neben vielen spannenden Impulsen hierzu im Interview mit Heike Bruch sind drei Punkte besonders wichtig für erfolgreiche New Work Pioniere:

  1. Loslassen durch vertrauensvolles und selbstbestimmtes Arbeiten anstatt Command & Control
  2. Der Mindset Shift hin von einer Input- zu einer Outputkultur
  3. Einbezug aller Mitarbeitenden auf dem Weg in ein neues Denken und Arbeiten anstatt Top-Down

Da das Ganze nicht auf Knopfdruck funktionieren kann, sondern ein intensiver und langer Veränderungsprozess ist, sollten Unternehmen nicht länger warten, damit zu beginnen. Jetzt erst recht!

Möchten Sie messen, wie ready Sie für die New Work Transformation sind? Wir sind für Sie da: New Work & Digital

Emotional Coping zur gegenseitigen emotionalen Unterstützung

Hochleistung bei der andauernden virtuellen Arbeit im Team zu erreichen ist nicht einfach. Das Remote-Arbeiten im Home Office ohne direkten Austausch und unter erhöhter beruflicher, privater und gesellschaftlicher Unsicherheit führt schnell dazu, dass wir uns an der Belastungsgrenze befinden. Um diese Belastungen auszugleichen kann sich das Team gegenseitig unterstützen. Zum einen über zentral gesteuerte und regelmässige Meetings, in welchem die aktuelle Lage und das Stimmungsbild des Teams besprochen werden sowie zum anderen über dezentrale kurze Buddy-Checks, in welchen sich Kollegen gegenseitig coachen über kurze Checkups. Emotional Coping ist in diesem Sinne eine essenzielle Stellschraube für Hochleistungsteams, um ihre Leistungsfähigkeit und Energie auch unter starker Belastung zu erhalten.

Was?

  • Regelmässige Touchpoints finden
    • Weekly als Teamaustausch nutzen und jeden zu Wort kommen lassen (zentral
    • Buddy Checkups initiieren (dezentral)

Warum?

  1. Regelmässige Touchpoints stärken das Vertrauen untereinander
  2. Der Austausch wird zentral sowie dezentral gesteuert und somit aufrecht erhalten
  3. Energiefallen können erkannt und behoben werden
  4. Leistungsfähigkeit des Teams wird gesichert

Wo steht Ihr Team? Der Remote Leadership Check

Negativen Ballast abwerfen in der Krise

Die Corona-Krise bringt für uns und unsere Teams unvermittelte Herausforderungen und überwältigende Probleme mit sich. So kann sich negativer Ballast rasant auftürmen. Aber wie wird man diesen Ballast wieder los?

Hierzu braucht es Gelegenheiten, diesen Ballast gemeinsam zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Besonders in der aktuellen Zeit ist es wichtig, auch Negatives offen ansprechen zu können und zuzulassen. Führungskräfte können ihr Team unterstützen, indem sie aktiv zuhören und anderen so ermöglichen, Negativität abzubauen. Anstatt unmittelbare Lösungen anzubieten, sollten Führungskräfte vielmehr eine Atmosphäre des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung schaffen, um nicht selbst zum Engpass zu werden.

Wie anfangen?
1. Gelegenheiten für offenen Austausch schaffen
2. Aktiv zuhören (wichtigster Teil!)
3. Negativität aushalten
4. Gemeinsame handlungsorientierte Lösungsfindung mit Fokus auf dem direkt Beeinflussbaren

Wo stehen Sie und Ihr Team aktuell? Der Remote Leadership Check gibt hierzu Auskunft: https://bit.ly/3afPMnh

Weitere Best Practices zum Abwerfen von negativem Ballast haben wir für Sie hier zusammengefasst: https://bit.ly/3cudHRB